Was ist interkulturelle Kompetenz? so kommunizierst Du mit anderen Kulturen

Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit interkulturelle Sensibilität und emotionale Kompetenz beim Umgang mit Menschen unterschiedlichen Kulturen zu verbinden. Ziel ist es Verständnis für die Lebensart von Individuen und Gruppe anderer Kulturkreise zu schaffen.
Interkulturelle Kompetenz
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 18.12.2017 | Aktualisiert am: 21.11.2019

Interkulturelle Kompetenz - Arbeiten mit Menschen aus aller Welt - einfach erklärt.

In der heutigen globalen Welt begegnen dir tagtäglich die verschiedensten Kulturen. Allein in den Medien und vor allem sozialen Medien werden die verschiedensten Ausprägungen der interkulturellen Kompetenz vorgestellt.

Nicht nur im Berufsleben, sondern auch in der Gesellschaft allgemein nimmt das Thema interkulturelle Kompetenz einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Deshalb wird derzeit schon in der Schule darauf geachtet, dass den Schülern die interkulturelle Kompetenz vermittelt wird.

1. Definition: Interkulturelle Kompetenz?

Was ist interkulturelle Kompetenz?

Interkulturelle Kompetenz zählt zu den sogenannten Schlüsselkompetenzen, auch Soft Skills genannt und bezeichnet die Fähigkeiten mit Angehörigen anderer Kulturen angemessen und respektvoll zu interagieren, Situationen richtig zu deuten und die eigene kulturelle „Brille“ abzulegen.

Durch die Verbindung von interkultureller Sensibilität und emotionaler Kompetenz gelingt es, eine Annäherung an gegensätzliche Kulturen zu schaffen. Eigene Erfahrungen werden dabei zurückgestellt, um den Fokus daraufzulegen Neues zu lernen. Mit der Berücksichtigung auf die Konzepte, die Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und Handeln der Fremdkultur können Ängste abgebaut und Stereotype revidiert werden.

Wer die Fähigkeit beherrscht, mit anderen Kulturen umgehen zu können, beherrscht auch die Fähigkeit, mit den Angehörigen jener Kulturen interessante Gespräche zu führen und Spaß zu haben. Ob im Alltag oder im Berufsleben, interkulturelle Fähigkeiten und Fertigkeiten können helfen die Eigenschaften des Gegenübers besser einschätzen zu können, Konflikte zu vermeiden und für sich selbst eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Im Hinterkopf sollte man daher stets auf das Sprichwort „Andere Länder andere Sitten“ zurückgreifen. Nahezu allen Missverständnissen kann vorgebeugt werden, indem man sich kurz vor dem Zusammentreffen zweier Parteien mit der Kultur der anderen ausgiebig auseinandersetzt und herausfindet, welche Gesten unangebracht sind, welche Aussagen nicht getroffen werden sollten, wie man sich angemessen verhält und welche Aspekte den Gegenüber negativ beeinflussen könnten.

Ziel ist es ein Verständnis für das Denkverhalten und die Lebensart von Menschen anderer Kulturkreise zu schaffen

2. Interkulturelle Kompetenz im Alltag

Interkulturelle Situationen sind oft einzigartig und unvorhersehbar, können jedoch dank interkulturellen Kompetenzen zielführendes Handeln ermöglichen. Je nach beruflicher Situation oder Alltagsgeschehen kann der Einsatz der Kompetenzen schwanken.

Ein Altenpfleger sollte eher Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Geduld und Ausdauer mitbringen, wohingegen eine Bankmitarbeiterin Fähigkeiten wie Kontaktfreudigkeit, Zielorientierung und Taktgefühl an den Tag legt.

Zusätzlich kommt es auch auf die jeweilige Situation und den Gesprächspartner an.

Generell kann man festhalten, dass sich die interkulturellen Kompetenzen situationsbedingt ändern.

Liste der interkulturellen Kompetenzen

  • Offenheit, Toleranz, Unvoreingenommenheit
  • Fähigkeit zum Perspektivenwechsel
  • positives Denken
  • die Fähigkeit, mit unklaren Situationen umzugehen
  • Frustrationstoleranz
  • Fähigkeit zur Selbstkritik
  • Lernbereitschaft und -fähigkeit, Veränderungsbereitschaft
  • Empathie
  • Integrationsbereitschaft
  • Respekt
  • Akzeptanz
  • Anpassung
  • Integration

Daneben gibt es weitere Eigenschaften die nicht vor der Begegnung zweier Kulturen erlernt werden können. Bestimmte Merkmale werden erst beim Zusammentreffen bewusst und fallen auf. Darunter fallen Gestik, Mimik und die Ausdrucksweise. Zusätzlich bedarf es einen angemessenen Umgang mit Vorurteilen und Klischees. Aufgepasst werden muss zusätzlich bei der Bedeutung von Religion. Je nach Kultur kann die Relevanz schwanken.

3. Modelle interkultureller Kompetenz

Die interkulturelle Kompetenz besteht nicht nur aus einer bestimmten Fähigkeit, sondern besteht aus einer Reihe von verschiedensten Kompetenzen. Um dieses komplexe Konstrukt wurden verschiedene Modelle konzipiert, die die interkulturelle Kompetenz strukturieren soll.

Welche Modelle gibt es in der interkulturellen Kompetenz?

Um das Thema und die Definition interkulturelle Kompetenz zu erfassen, existieren verschiedene Modelle. Nachfolgend haben wir von ALPHAJUMP dir mal einen Überblick über die Modelle und deren Eigenschaften erstellt.

    Was ist das Listenmodell in der interkulturellen Kompetenz?

    Beginnend mit dem Listenmodell werden unhierarchisch alle relevanten Kompetenzen aufgelistet. Hierunter fallen kommunikative Toleranz, Flexibilität, Offenheit, polyzentrische Denkweise, Empathie, Rollendistanz und Ambiguitätstoleranz. In der Summe soll interkulturelle Kompetenz ermöglicht werden. Man versucht den Gegenüber zu verstehen während man sich in seine Denkweise hineinversetzt.

    Was ist das Strukturmodell in der interkulturellen Kompetenz?

    Im Gegensatz zum Listenmodell existiert eine höhere Systematik im Strukturmodell. Interkulturelle Kompetenzen werden bestimmten Dimensionen zugeordnet. So wird zwischen der affektiven (emotionalen), der kognitiven (rationalen) und der konativen bzw. behavioralen (verhaltensorientierten) Kompetenz unterschieden. Die drei Dimensionen umfassen wiederum jeweils mehrere Teilkompetenzen und beeinflussen sich in ihrer wechselseitigen Beziehung gegenseitig.

    Was ist das Prozessmodell in der interkulturellen Kompetenz?

    Das Modell strebt eine lineare Denkweise an, während gleichzeitig komplexe Zusammenhänge vereinfacht veranschaulicht werden. Mit dem Prozessmodell sind der interkulturelle Kontext und das dortige Zusammenspiel von fachlichem, sozialem, individuellem und strategischem Handeln von Relevanz. Zusätzlich werden voneinander abhängige Wechselwirkungen zwischen der persönlichen und interpersonellen Ebene (interkulturelle Interaktion) erzeugt.

    Was ist das Phasenmodell in der interkulturellen Kompetenz?

    Der Erwerb interkultureller Kompetenzen und deren Entwicklungsprozess werden individuell und situativ angepasst. Auch als Stufenmodell bekannt, steigert sich ein Phasenmodell abhängig von den Faktoren Zeit und Erfahrung. Der Prozess ist durch sechs unterschiedliche hintereinander folgende Stufen gekennzeichnet, die interkulturelle Kompetenzen entwickeln: Denial (Verleugnung), Defense (Abwehr), Minimization (Verkleinerung, Bagatellisierung), Acceptance (Annahme), Adaptation (Anpassung) und Integration (Eingliederung).

4. Interkulturelle Kompetenz im Berufsleben

Für welche Berufe ist interkulturelle Kompetenz relevant?

In der internationalen Arbeitswelt gibt es vielfältige Berufe. Während du privat die Möglichkeit hast, Länder zu bereisen, bieten vielzählige Jobs schon aufgrund ihres Arbeitsumfeldes und der jeweiligen Aufgaben Berührung mit Interkulturalität. Im Berufsleben wirkt interkulturelle Kompetenz unterstützend bei erfolgreicher Zusammenarbeit und lukrativen Verhandlungen mit Geschäftspartnern.

Nicht nur im Ausland, auch im Inland trifft man auf Situationen in denen interkulturelle Kompetenzen gefordert werden. Grund dafür ist die Zunahme von Einwanderungen und daraus resultierenden unterschiedlichen Werten und Normen.

Lehrer und Sozialarbeiter die in multikulturell geprägten Städten arbeiten vermitteln Toleranz, Empathie und ein klares Rollenverständnis. Gleichzeitig wird den Schülern mithilfe von offener Kommunikation ein an den Lehrplan angelehnter Wissensfundus näher gebracht.

Personalberater, die Mitarbeiter aus fremden Kulturräumen einstellen, sollten auch über interkulturelle Kompetenzen verfügen und offen gegenüber Kulturen sein.

Politiker bewegen sich auf internationalem Parkett. Durch Verhandlungsgespräche wird die interkulturelle Kommunikation und Kooperation gestärkt.

Um direkt im Geschehen zu sein hast du als interkultureller Trainer Ausbildung und Beruf in einem. So bist du gleichzeitig Coach und Berater mit dem Ziel ein ganzheitliches Zusammenspiel aus interkulturellen Kompetenzen zu entwickeln. Ebenso kannst du interkulturelles Coaching anbieten, um so deinen Wissensstand weiterzugeben.

Interkulturelle Kompetenzen im Ausland

Projektmanager sind in der Führungsebene tätig. Um auf internationaler Ebene Fuß zu fassen übernimmt ein Manager mithilfe von interkultureller Kompetenzen die Aufgaben des Projektmanagements. Je nach Projekt besteht eine Kooperation mit ausländischen Kunden.

Neben den Projektmanagern können auch Ingenieure im Ausland tätig sein. Während ihrer Planung treten sie mit vielzähligen Personen unterschiedlicher Länder in Kontakt.

Als Entwicklungshelfer arbeiten Personen in deinem zeitlich befristeten Dienst im Ausland. Ihre meist abendländischen Denkweise bringen sie mit ins Reiseland und passen sich gleichzeitig den dort vorherrschenden Sichtweisen und Arbeitsmethoden an. Sie sollten ebenso viel Konflikt- wie Kommunikationsfähigkeit mitbringen.

Wissenschaftler können einerseits während ihrer Forschungszeit über einen längeren Zeitraum mit unterschiedlichen Kulturen in Kontakt treten oder sporadisch auf internationalen Konferenzen ausländische Wissenschaftler treffen.

5. Interkulturelle Kompetenz in der Bewerbung

Andere Länder andere Sitten. Du hast dich über einen längeren Zeitraum in einem Land aufgehalten? Du hast bereits Arbeitserfahrung im Ausland sammeln können? Du hast dich in Deutschland multikulturell engagiert?

Wenn du mindestens eine Frage mit „Ja“ beantworten konntest, dann vergiss nicht deine interkulturellen Fähigkeiten in deinen Lebenslauf aufzunehmen. In einer Bewerbung macht es sich immer gut, mit deinen kulturellen Auslands- und Inlandserfahrungen zu Punkten.

Natürlich kann man schlecht eine Liste der Länder, die man aufgesucht hat auf den Lebenslauf schreiben. Trotzdem kannst du unter Hobbys „reisen“, „Kulturelle Begegnungen“ oder „Fremdsprachen“ angeben. Dadurch suggerierst du, dich für fremde Kulturen zu interessieren was definitiv einen guten Eindruck bei deinem zukünftigen Arbeitgeber hinterlässt.

Genauso sind Fremdsprachen Teil der interkulturellen Kompetenzen – wer die Sprache eines Anderen beherrscht, der verschafft sich Respekt und der Gegenüber wird sich wesentlich wohler fühlen, wenn er in seiner Muttersprache kommuniziert. Hierzu kannst du auch interkulturelle Trainings, wie zum Beispiel Sprachschulen, besuchen. Generell macht interkulturelles Lernen definitiv immer Sinn, um sich einen bewussten Umgang mit anderen Kulturen und der sozialen Kompetenz anzueignen.

Um dich mit etwas „Handfestem“ zu beschäftigen hast du die Möglichkeit dir das „Handbuch interkulturelle Kompetenzen“ zu besorgen.

6. Interkulturelles Management

Was ist interkulturelles Management?

Der Gabler Wirtschaftslexikon definiert interkulturelles Management als Teil des internationalen Managements mit dem Fokus auf das Umweltsegment „Kultur”. Ziel des interkulturellen Managements ist der erfolgreiche Umgang mit Managementproblemen in interkulturellen Überschneidungssituationen.

Die Realisierung einer einheitlichen Führung in unterschiedlichen Ländern. Durch den Einfluss kultureller Faktoren entstehen bestimmte Managementprozesse. Darunter lässt sich auch die Einflussnahme auf Unternehmenskultur fassen. Doch wie wird eine bestimmte Unternehmenskultur zwischen zwei oder mehreren Unternehmen transferiert?

Das Gabler Wirtschaftslexikon schlägt an dieser Stelle drei mögliche Varianten vor:

Strategien des interkulturellen Managements

Strategie Kulturtransfer
Monokulturelle Strategie
  • Eigene Unternehmenskultur wird gegenüber anderen als dominant angesehen
  • Eigene Unternehmenskultur wird auf ausländische weitestgehend identisch übertragen (Kulturexport)
Multikulturelle Strategie
  • Eigene Unternehmenskultur unterscheidet sich zur ausländischen
  • Ausländische Unternehmenskultur wird auf die Landeskultur angepasst
  • Eigene Unternehmenskultur kann sich vollständig von der ausländischen unterscheiden.
Mischkulturstrategie
  • Kulturvermischung
  • Eigene und ausländische Kultur vermischen sich und es entsteht eine einheitliche Unternehmenskultur
  • Kultursynthese
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7. Neue Kulturen kennenlernen

Eine ausgeprägte interkulturelle Kompetenz kannst du dir nicht innerhalb kurzer Zeit aneignen, sondern musst du dir mit der Zeit immer weiter aufbauen. Wie bereits gesagt ist die beste Möglichkeit verschiedene Kulturen kennenzulernen sich auf Reisen zu begeben.

Wie lernt man am besten eine neue Kultur kennen?

Das geht natürlich am besten in dem jeweiligen Gebiet oder Land dieser Kultur. Die folgenden 5 Tipps helfen dir, deine interkulturelle Kompetenz auf deinen Reisen stetig auszubauen:

  • Auf den Wochenmarkt gehen: Schau dir das Treiben auf dem Wochenmarkt an und lerne die Gepflogenheiten kennen. Du wirst schnell sehen, wie extrovertiert die Menschen dort sind oder eben nicht. Lerne die Angebote, also das Essen und die Kleidung, die verkauft werden kennen.

  • Tageszeitung lesen: Was gibt es neues in der Tagespresse, was passiert regional oder auch überregional. Die Tageszeitung sagt viel über die Mentalität der Kultur aus.

  • Klatschpresse lesen: Vergiss nicht die Klatschnews. An der Klatschpresse erkennst du die wichtigen News der „breiten Masse“.

  • Politik hinterfragen: Was läuft gerade in der Politik, was waren die wichtigen News in den letzten 6 Monaten? Grundsätzlich ein No-Go mitzudiskutieren, aber verstehen ist wichtig. Höre also hier gut zu.

  • Zuhören und auf Gestik und Mimik achten: Auch wenn Du am Anfang wenig verstehst, höre zu und sei höflich. Die Mimik und die Gestik gehören zu einer Kultur ebenso wie die Sprache oder Kleidung.

Test im Umgang mit fremden Kulturen:

Wie sicher und kompetent du jetzt schon bist, kannst du online testen. Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen bietet einen Online-Test - zum interkulturellen Lernen an.

8. Interkulturelle Kompetenz: Kleiner Auslandsknigge

Wir haben für dich ein paar nützliche Informationen zu den Gepflogenheiten und der kulturellen Unterschiede einiger fremder Länder zusammengestellt.

Kulturelle Unterschiede fremder Länder - Japan, China, Frankreich

Japan

China

Frankreich

Begrüßung

leichte Verbeugung – möglichst ähnlich tief beugen wie sein Gegenüber, oder ein kurzes Nicken; Ranghöchsten zuerst begrüßen

leichte Verbeugung – möglichst ähnlich tief beugen wie sein Gegenüber; Ranghöchsten zuerst begrüßen

Händedruck ohne schütteln, Küsse werden meist bei Geschäftsterminen nur angedeutet

Kleidung

dunkler Anzug oder dunkles Kostüm, bekannte Marken werden gerne gesehen, lochfreie Socken

-dunkle Farben (weiß trägt man auf Beerdigungen) -eher overdressed, edle Kleidung drückt Wertschätzung aus

leger und Chic, auf Krawatte darf verzichtet werden, Jeans ist ein NO-GO und ordentliche Kleidung ein Muss

Essen

beim Trinken niemals zuerst nachschenken

Rülpsen und Schmatzen ist üblich, damit zeigt man dem Gastgeber, dass etwas gut schmeckt, nie am Tisch die Nase putzen

warten bis der Kellner einen Tisch zuweist; geschäftliche Dinge werden erst nach dem Essen besprochen; wer einlädt zahlt auch die Rechnung

Pünktlichkeit

Pünktlichkeit wird erwartet

eine minutengenaue Pünktlichkeit wird erwartet

wer sich 15 Minuten verspätet ist immer noch Pünktlich

Höflichkeit

Japaner brauchen Harmonie, Konflikte nie offen austragen

immer lächeln, privates Plaudern gehört dazu

nie offen widersprechen, immer höflich sein

Sonstiges

oft müssen beim Betreten der Räumlichkeiten im asiatischen Raum die Schuhe ausgezogen werden

niemals Blumen schenken, nie mit dem Finger auf Personen zeigen

keine Fragen zum Privatleben, die Geste Daumen hoch steht in Frankreich für das Zeigen des Mittelfingers

Interkulturelle Kompetenz: Kulturelle Unterschiede fremder Länder - USA, Arabische Länder

USA

Arabische Länder

Begrüßung

kurzer und kräftiger Händedruck, überschwänglich und stets positiv

Mit as-salamu alaykum („Friede sie mit Dir“) und der Antwort wa-alaykum as-salam(„Auch mit Dir sei Friede“), erst den Gastgeber, dann den Ältesten und dann alle anderen, sanfter Händedruck

Kleidung

Förmliche Kleidung ist im Arbeitsalltag Standard

Anzug oder Hosenanzug, kurze Hosen oder bloße Schultern und Oberarme, sowie tiefe Dekolletés sind tabu

Essen

Fleisch erst in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Gabel und der rechten Hand essen, die linke Hand liegt auf dem Schoß unter dem Tisch

Brot dient als Besteck, mit der rechten Hand essen (die linke gilt als unrein)

Pünktlichkeit

erwarten von deutschen Pünktlichkeit sind aber selbst eher unpünktlich

man verabredet sich nach Tageszeiten, hier sollte mehr Zeit einplanen

Höflichkeit

keine Themen ansprechen, die schwierig werden könnten (Politik, Religion, usw.)

Arabischen Frauen nur die Hand reichen wenn sie die Hand reicht

Sonstiges

Trinkgeld etwa 20 % des Rechnungsbetrages

Religion und Ramadan müssen respektiert werden

9. Fazit

Langsam aber sicher rückt die Entwicklung interkultureller Kompetenz im Zusammenhang mit kulturellen Kontexten immer mehr in den Vordergrund der Soft Skills. Schließlich gehört sie in einer voll globalisierten und weit ineinander verknüpften Welt eigentlich zu den absoluten Schlüsselkompetenzen der Soft Skills für eine erfolgreiche Arbeit.

Falls du alles in einem größeren Unternehmen oder einem Konzern deinen zukünftigen Arbeitsplatz siehst, solltest du in jedem Fall versuchen, eine interkulturelle Kompetenz aufzubauen und auch versuchen, stetig daran zu arbeiten. Wir von ALPHAJUMP haben dir nochmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  • Interkulturelle Kompetenz als Soft Skills bezeichnet die Fähigkeiten mit Angehörigen anderer Kulturen angemessen und respektvoll zu interagieren
  • Ablegen der eigenen kulturellen „Brille“
  • Vermeidung von Konflikten und Missverständnissen durch ausgiebige Recherche über andere Kultur
  • Von der Wissenschaft über die Bildung bis hin zur Technik, in vielzähligen Berufen kann man seine interkulturellen Kompetenzen ausleben

Zum Abschluss noch ein Tipp für deine Jobsuche: Auf ALPHAJUMP kannst du dein kostenloses Job-Match erstellen und herausfinden, wie gut deine Kompetenzen zu deinem Traumjob matchen. Hier kannst Du dich kostenfrei registrieren und ganz bequem Jobanfragen von interessanten Arbeitgebern erhalten.

Quellen:

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