Was ist Kreativität? Erklärung, Tipps und Tricks

Kreativität ist die Fähigkeit mit der wir neue Wege und Möglichkeiten erkunden und entdecken. Eine Besonderheit, die uns Menschen von anderen Lebewesen auf diesem Planeten unterscheidet, ist unsere Fähigkeit kreativ denken zu können. In diesem Text erfahrt ihr alles von den Definitionen von Kreativität, kreativem Denken und Kreativität förderliche Techniken.
Kreativität
Verfasst von: Redaktion | Artikel vom: 03.12.2019 | Aktualisiert am: 03.12.2019

Kreativität – der natürliche Feind der Langeweile

Jede Person besitzt die Fähigkeit der Kreativität. Manche mehr und manche weniger. Jedoch schadet es nicht, eine ausgeprägte kreative Ader zu haben – sowohl im Berufsleben als auch privat. Mit ihr können wir kreativen Problemlösungen nachgehen und unsere Gedanken ausdrücken.

ALPHAJUMP zeigt dir, was man alles unter Kreativität versteht, wie du sie stärkst und wie sie dir im Job helfen kann.

1. Definition: Kreativität

Was ist Kreativität?

Unter Kreativität, auch divergentes Denken genannt, versteht man die Fähigkeit einer Person in origineller und ungewöhnlicher Weise zu denken und zu handeln. Was das wirklich genau bedeutet ist unklar.

Der Begriff Kreativität hat keine einheitliche Definition, da immer wieder neue Definitionen veröffentlicht werden und immer wieder andere Ansichten dazu kommen. Alle diese Definitionen haben die Gemeinsamkeit, dass es sich um etwas „neues“, „originelles“ oder „abstraktes“ handelt und das Lösen von Problemen.

2. Kreative Berufe

Welche Berufe erfordern Kreativität?

Zwei typische Beispiele für einen Beruf der herausragende Kreativität erfordert ist der Medien- und Produktgestalter. Jeder Mensch möchte seine Kreativität „ausleben“. Durch unsere Hobbys und Freizeitaktivitäten können wir unserer kreativen Ader freien Lauf lassen. Jedoch spricht nichts dagegen sich einen Beruf zu suchen, der Kreativität erfordert und am besten noch zu unseren Hobbys oder Freizeitaktivitäten passt.

In fast jeder Branche gibt es Berufe, die ein hohes Maß an Kreativität erfordern. In der IT-Branche ist es der Informatiker für Anwendungsentwicklung. Wenn du lieber mit Menschen zusammen arbeitest gefallen dir vielleicht die Berufe Friseur oder Kosmetiker und als Produktgestalter kannst kreative Produkte entwickeln. Es gibt eine Menge Berufe, in denen du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Kreativität braucht keine Grenzen
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Kreativität braucht keine Grenzen

Kreative Berufe:

Falls du aber keinen Ausbildungsberuf beginnen möchtest, sondern ein Studium anstrebst, können wir dir natürlich auch Studienfächer empfehlen. Das klassische Beispiel für Kreativität ist das Studienfach „Bildende Kunst“. Jedoch gibt es noch eine Menge mehr Studiengänge, in denen Kreativität gebraucht wird z. B. Musik, Architekt, Designer oder Mediengestalter. In diesen Fachrichtungen findest du bestimmt deinen neuen Traumberuf.

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3. Kreativität trainieren

Wie schon gesagt sind einige mehr, andere weniger mit wirklicher Kreativität gesegnet, aber auch wenn es nicht wirklich zu deinen Stärken gehört, kannst du in einen kreativen Job arbeiten und dir die Kreativität aneignen.

Kreativität trainieren - Tipps & Tricks

  • Schlau kopieren: Kreativität fliegt nur den Wenigsten zu. Deswegen schadet es nicht, sich Ideen oder Inspiration bei bereits existierenden Werken zu holen. Du musst nur aus deinen Inspirationen etwas Eigenes schaffen und nicht das bereits existierende Werk einfach sinnlos kopieren.

  • Nicht zu viel darüber nachdenken: Gemeint ist damit, dass du dir nicht den Kopf darüber zerbrechen sollst wie, du beginnst. Beginne einfach mit deinem Werk, verschwende keine großen Gedanken an die beste Vorgehensweise, so kannst du deine Kreativität am besten nutzen.

  • Habe keine Angst vor Fehlern: Neue, innovative Ideen zu erschaffen bedeutet auch Fehler zu machen. Du brauchst keine Angst davor zu haben Fehler zu begehen. Ganz im Gegenteil durch diese lernst du meist sehr viel mehr und kannst es immer weiter verbessern.

  • Höhere Messlatten legen: Das klingt zu Beginn schwachsinnig, jedoch indem wir unsere Zeit begrenzen oder unsere Ressourcen minimieren werden wir dazu gezwungen kreativ zu handeln. Der Grund dafür ist einfach, wir besitzen eine fast unlösbare Aufgabe mit begrenzten Ressourcen. Durch diese Einschränkungen sind wir gezwungen kreative neue Wege auszuprobieren.

  • Produktivste Zeit ausnutzen: Jede Person ist zu einem anderen Zeitpunkt kreativ. Finde heraus, wann deine „Mußestunden“ sind und nutze diese effektiv. Das bedeutet aber nicht, dass du den Rest des Tages nichts tun sollst. In deinen Konzentrationsphasen kannst du weitere Informationen sammeln, die dein Gehirn in der Kreativphase verarbeiten kann.

  • Notizen machen: Geistesblitze kommen und gehen wann sie wollen und sich im Nachhinein an sie zu erinnern ist meist sehr schwierig. Lege dir ein oder mehrere Notizbücher zu, die immer in Reichweite sind. So kannst du deine guten Ideen verewigen und zu späteren Zeitpunkten verfeinern. Du kannst deine kreativen Ideen auch einfach auf deinem Smartphone notieren, hier ist der Vorteil, dass du dies so gut wie immer bei dir hast.

  • Geduld haben: Nicht jeder Einfall, den du haben wirst ist von Beginn an perfekt. Im Gegenteil, es benötigt Zeit und Geduld. Das bedeutet aber nicht, das du feststeckst, widme dich einfach anderen Dingen in der Zwischenzeit. Du wirst merken, irgendwann kommt der Geistesblitz, der das ganze Problem lösen kann.

  • Erkunde Neues: Besuche einfach mal eine Stadt in der du noch nie warst oder nimm einen anderen Weg zur Arbeit. Diese Dinge klingen sehr banal, aber es sind neue Erfahrungen für unser Gehirn. Dadurch wird es weiter fit gehalten und es kann auf neue Informationen zugreifen. Neue Hobbys auszuprobieren hat denselben Effekt.

  • Brainstorming vermeiden: Brainstorming ist dazu gedacht in der Gruppe neue Ideen zu entwickeln. Mehrere Studien und Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass jeder Einzelne alleine auf mehr Ideen kommt. Der Grund dafür können die „Alpha-Tierchen“ sein, die Meinungen negativ beeinflussen oder gar nicht erst zulassen.

Unser Tipp: Jede Person ist kreativer, wenn sie müde ist. Sobald die Konzentration schwindet, ist mehr Platz für die Kreativität.

Zitat von Albert Einstein über Kreativität
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Albert Einstein über Kreativität

4. Denkblockaden lösen

Wie kann ich Denkblockaden lösen?

Jeder Mensch kennt es, man hat eine wichtige Aufgabe oder Projekt vor sich, aber kommt nicht weiter, weil die Denkblockade einen daran hindert. Damit du diese so schnell wie möglich überwinden kannst, haben wir von ALPHAJUMP mal einige Punkte zusammengefasst.

So löst man Denkblockaden

  • Ablenken: Deine Kreativität kann sich nur entfalten, wenn du ihr Raum dazu gibst. Das bedeutet, dass du den Kopf freibekommen musst. Tiefe Konzentration ist nur contra-produktiv. Der beste Weg ist es einfach abschalten zu können, indem du spazieren gehst, im Internet surfst oder ein Buch liest.

  • Schreiben: Diese Technik soll bereits verhindern deinen Tag mit einer Denkblockade zu beginnen. Schreibe jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Seite handschriftlich. Worüber du schreibst, ist zweitrangig. Schreibe einfach alles, auf was dir in den Sinn kommt oder notiere deinen Traum von letzter Nacht. Mit dieser Technik kannst du bereits morgens deinen Kopf befreien.

  • Bewegen: Durch körperliche Bewegung wird die Durchblutung angeregt. Das sorgt dafür, dass dein Gehirn mehr Sauerstoff erhält und es leistungsfähiger wird. Zusätzlich konzentrieren wir uns nicht auf spezielle Themen wodurch unsere Kreativität mehr Raum erhält sich zu verbreiten.

  • Schlafen: Durch langfristigen Schlafentzug kann es zu Verlust von Gehirnzellen kommen. Deswegen solltest du stets darauf achten genügend Schlaf zu bekommen. Auch Power-Naps können wahre Wunder bewirken. Wenn du mal ein Problem hast, schlafe einige Minuten darüber. Das Gehirn bearbeitet in der Zeit die Informationen und oftmals hast du anschließend mögliche Lösungen für dein Problem.

  • Trinken: Das bedeutet nicht, dass du in die nächste Bar gehen sollst, sondern dass du darauf achtest genügend zu trinken. Unser Gehirn besteht aus 75% aus Wasser. Durch Flüssigkeitsmangel verringert sich unsere Informationsaufnahme und die Leistungsfähigkeit. Deswegen sorge dafür, dass dein Gehirn immer genügend Treibstoff hat.

5. Perspektivenwechsel

Wirklich schwierige Aufgaben sind immer auch eine Herausforderung. Häufig wissen wir nicht wie genau die neue Aufgabe oder das neue Projekt beginnen soll. Gegebenenfalls hast du einfach eine Denkblockade. In diesem Fall ist Geduld gefragt. Jedoch kannst du dein Problem möglicherweise lösen, indem du einfach mit einer anderen Perspektive an die Herausforderung gehst. ALPHAJUMP hat mal einige Perspektiven bzw. Denkansätze für dich zusammengefasst.

  • Rückwärts denken: Die Technik kann dir auch bei Denkblockaden helfen und Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen helfen. Besonders bei Projekten, bei denen das Ziel vorgegeben ist, entwickeln sich neue Bearbeitungsmöglichkeiten und neue Vorgehensweisen.

  • Stelle dir die Fragen „Wozu?“, „Wie?“ und „Warum?“: Mit diesen Fragen kannst du dein Ziel und Ergebnis genauer beschreiben und ggf. findest du bereist Ansätze, um dieses Ziel zu erreichen.

  • Reset: Das bedeutet, du sollst alles hinterfragen. Wirklich jeden einzelnen Arbeitsschritt genau durchleuchten und hinterfragen. Versuche deinen Verstand auf null zu setzen, sozusagen das alles, was du erfährst, eine neue Information ist.

  • Mind-Map: Diese Methode ist weit verbreitet. Durch das Erstellen einer Mind-Map hast du alle wichtigen Details auf einem Blick. So kannst du vielleicht Zusammenhänge, erkennen die dir vorher entgangen sind.

  • Rollenspiele: Diese Methode klingt zwar etwas schwachsinnig, aber sie zeigt Erfolge. Wenn du bei einem Problem nicht mehr weiterweißt, stelle dir die Frage „Was würde mein Lieblings Seriencharakter/Superheld/Schauspieler/Wissenschaftler in dieser Situation tun?“. Auch wenn du nicht dieselben Mittel wie dein „Vorbild“ besitzt, ist es nur wichtig dein Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dein Gehirn wird diese Gedankengänge verarbeiten und verknüpfen.

6. Fazit

Ob im Privat- oder Berufsleben jeder Mensch möchte seine kreative Seite ausleben. In manchen Berufen benötigst du eine große kreative Ader, in manchen benötigst du gar keine. Kreativität ist eine Fähigkeit, die du trainieren kannst. Wir haben nochmal die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

  • Eine kreative Person denkt origineller, ungewöhnlicher und bizarrer.
  • Um deine kreativen Fähigkeiten zu verbessern, solltest du häufiger Sport betreiben, viel trinken und immer wieder neue Erfahrungen sammeln.
  • Der beste Weg Denkblockaden zu lösen, ist es sich mit einer anderen Sache abzulenken oder deinem Gehirn eine Schlafpause zu genehmigen.

Mit unseren Techniken solltest du keine Probleme mehr mit Denkblockaden bekommen und mit unseren Tipps kannst du deine Kreativität verbessern.

Zum Abschluss noch ein Tipp für deine Jobsuche: Auf ALPHAJUMP kannst du dein kostenloses Job-Match erstellen und herausfinden, wie gut deine Kompetenzen zu deinem Traumjob matchen. Hier kannst Du dich kostenfrei registrieren und ganz bequem Jobanfragen von interessanten Arbeitgebern erhalten.

Quellen:

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